Prozessoptimierung

Warum Prozessoptimierung?

Das Ziel von Qualitätsmanagementsystemen (z.B. nach ISO 9001), das Ziel der Digitalisierung (z.B. durch Industrie 4.0 Technologien) und das Ziel der Unternehmensführung lautet im Kern: Prozessoptimierung zu robusten Prozessen. Nur mit verlässlichen Prozessen können Kundenzufriedenheit und nachhaltiger Unternehmenserfolg in Einklang gebracht werden.

Die Prozessoptimierung lässt sich auf zwei Prozessarten herunterbrechen:

  1. Geschäftsprozesse (Organisatorische Abläufe)
  2. Produktionsprozesse (Herstellung von Waren)

Optimierung von Geschäftsprozessen

Insbesondere unter dem Deckmantel von QM-Systemen werden oftmals Geschäftsprozesse mehr oder weniger aufwändig visualisiert. Leider bleibt es oft bei der Darstellung, welche jeweils kurz vor dem nächsten Audit auf Aktualität geprüft wird. Das mag Auditor*innen befriedigen, führt jedoch nur rudimentär zur Verbesserung.

Führungskräfte müssen lernen, dass die Arbeit am Prozess eine grundlegende Führungsaufgabe ist. In der Praxis bedeutet dies Kreativität, Neugier und im Idealfall Teamarbeit. Das Turtle-Diagramm hilft bei der Ermittlung relevanter Führungsaufgaben im Prozessmanagement. Mehr Informationen zum Turtle-Diagramm finden Sie im Artikel „Der geeignete Prozesseigner“ meines Impuls-Blogs.

Wird dem Prozessteam einmal klar, dass niemals das Optimum erreicht wird, wird die Prozessoptimierung zu einer regelmäßigen Reflexion (Retrospektive), bei der zwei grundlegende Fragen immer wieder gestellt werden sollten.

  1. Welches Verhalten wollen wir zukünftig beibehalten?
  2. Welches Verhalten wollen wir ändern?

Im Rahmen meiner Beratungsprojekte begleite ich Organisationen bei der Prozessoptimierung und gleichzeitig versuche ich die Prozessverantwortliche und deren Teams zu einem autonomen Handeln zu entwickeln.

Optimierung von Produktionsprozessen

Der grundlegende Unterschied zu den Geschäftsprozessen besteht in der Beherrschung der eingesetzten Technologie (Verfahren der Herstellung, Verarbeitung, Montage, Konfektionierung, Abfüllung, …).

Als Berater für unterschiedlichste Branchen kann ich kein Verfahrensexperte sein, das sind die Unternehmen selbst. Jedoch beherrsche ich Methoden, um Produktionsprozesse zu bewerten (Prozess- und Maschinenfähigkeitsuntersuchungen) , Schwachstellen zu identifizieren (Risikoanalysen) und gemeinsam mit den Verantwortlichen passende Lösungen zu erarbeiten (Kreativitätstechniken).

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