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	<title>QM-Podcast</title>
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	<description>In diesem Podcast dreht sich alles um den Sinn und Unsinn von (Qualitäts-) Managementsystemen. Hierzu gibt es Wissensbeiträge, Interviews und auch mal Ausflüge zu Randthemen.
Ich wünsche Dir viel Spaß beim Hören
Stephan Joseph</description>
	<lastBuildDate>Tue, 02 Apr 2024 08:41:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wo haben Sie ihre Risiken dokumentiert?</title>
		<link>https://www.joseph-beratung.de/risiken-dokumentiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Joseph]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2024 03:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wo haben Sie ihre Risiken dokumentiert? Typische Auditsituation Ein Betrieb mit ca. 40 Mitarbeiter:innen wird rezertifiziert. Nach dem üblichen Small Talk werden die aktuellen Herausforderungen besprochen, deren Highlights sogar in einem Bericht zur Managementbewertung dokumentiert sind. Anschließend werden Ergebnisse interner Audits und die Reklamationen aus dem letzten Jahr besprochen. Kurz vor Mittag kommt die typische [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Wo haben Sie ihre Risiken dokumentiert?</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Typische Auditsituation</h2>



<p>Ein Betrieb mit ca. 40 Mitarbeiter:innen wird rezertifiziert. Nach dem üblichen Small Talk werden die aktuellen Herausforderungen besprochen, deren Highlights sogar in einem Bericht zur Managementbewertung dokumentiert sind. Anschließend werden Ergebnisse interner Audits und die Reklamationen aus dem letzten Jahr besprochen.</p>



<p>Kurz vor Mittag kommt die typische Frage: „<strong>Und wo haben Sie Ihre Risiken dokumentiert?</strong>“</p>



<span id="more-7904"></span>



<p>Innerlich denke ich: ‚Was von dem bisher Gezeigten haben die Auditoren nicht mitbekommen? Wir haben den ganzen Morgen über erkannte Risiken gesprochen. In der Managementbewertung wurden sogar einige der aktuellen Risiken zum Kontext der Organisation verschriftlicht. Auch aus Audits und Reklamationen wurden Risiken erkannt und angemessen behandelt. Was wollen die denn noch sehen?‘</p>



<p>Ich sage stattdessen: „Im Maßnahmenplan haben wir <strong>Maßnahmen zum Umgang mit Chancen und Risiken </strong>festgelegt<strong>.</strong> Diese stammen aus verschiedenen Quellen, wie zum Beispiel aus Audits, Reklamationen oder aus dem aktuellen Kontext.“</p>



<p>In diesem Audit gab es keine weiteren Diskussionen und die beiden Auditoren habe sich dem Maßnahmenplan gewidmet. Leider habe ich das auch schon anders erlebt. Ich möchte nicht wissen, wie oft Risikomatrizen jährlich und ausschließlich für Zertifizierungsaudits aktualisiert werden, jedoch unterjährig keine Beachtung finden.</p>



<p>Bitte nicht falsch verstehen: Wenn Unternehmen mit Risikomatrizen erfolgreich arbeiten, dann sollten diese auch in Audits gezeigt werden. Jedoch fordert die ISO 9001 nicht die Dokumentation aller Risiken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was fordert die Norm zum Thema Risiken?</h2>



<p>Zunächst lohnt ein Blick in den Anhang A.4 der ISO 9001:2015.</p>



<p>Folgende Formulierungen fallen dabei ins Auge:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Das Konzept des risikobasierten Denkens <strong>war bereits in den Vorgängerversionen</strong> dieser internationalen Norm enthalten …</em></li>



<li><em>Es ist eine <strong>Kernaufgabe eines Qualitätsmanagementsystems</strong> als vorbeugendes Instrument zu wirken.</em></li>



<li><em>Obwohl in <a></a>6.1 festgelegt ist, dass die Organisation Maßnahmen zur Behandlung von Risiken planen muss, sind <strong>keine formellen Methoden für das Risikomanagement</strong> oder <strong>ein dokumentierter Risikomanagementprozess</strong> erforderlich.</em></li>
</ul>



<p>Im referenzierten Abschnitt 6.1 finden wir folgende Anforderung:</p>



<p><em>Bei Planungen für das Qualitätsmanagementsystem muss die Organisation die in <a></a>4.1 (</em>Verstehen der Organisation und ihres Kontextes<em>) genannten Themen und die in <a></a>4.2 (</em>Verstehen der Erfordernisse und Erwartungen interessierter Parteien<em>) genannten Anforderungen <strong>berücksichtigen</strong> sowie die Risiken und Chancen <strong>bestimmen</strong>, die <strong>behandelt</strong> werden müssen.</em></p>



<p>Man beachte, dass keine dokumentierten Informationen gefordert werden. Im weiteren Text gibt die Norm vor, wie die <strong>bestimmten</strong> Risiken und Chancen zu <strong>behandeln</strong> sind:</p>



<p><em>Die Organisation muss <strong>planen</strong>:<a></a><a></a> Maßnahmen zum Umgang mit diesen Risiken und Chancen.</em></p>



<p><a></a><a></a><a></a><em>Die Organisation muss <strong>planen</strong>: Wie die Maßnahmen in die Qualitätsmanagementsystem-Prozesse der Organisation <strong>integriert</strong> und dort <strong>umgesetzt</strong> werden und wie <a></a>die <strong>Wirksamkeit</strong> dieser Maßnahmen <strong>bewertet</strong> wird.</em></p>



<p>Auch hier finden wir keine konkrete Anforderung zur Dokumentation von Risiken und Chancen. Stattdessen finden wir im Abschnitt 4.4 (QM-System und seine Prozesse) den folgenden Satz:</p>



<p><em>Die Organisation muss <strong>in erforderlichem Umfang</strong> dokumentierte Informationen aufrechterhalten, um die Durchführung ihrer Prozesse zu unterstützen.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="250" src="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Norm-kennen.jpg" alt="Die ISO 9001 lesen, um die Anforderungen zu Risiken und Chancen bessert zu verstehen." class="wp-image-7907" srcset="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Norm-kennen.jpg 1000w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Norm-kennen-300x75.jpg 300w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Norm-kennen-768x192.jpg 768w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Norm-kennen-150x38.jpg 150w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Wo haben Sie ihre Risiken dokumentiert?</figcaption></figure>



<div style="height:63px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bedeutung für die Praxis</h2>



<p>In der ISO 9001 werden Anforderungen zu verschiedenen Themen formuliert, zu denen Unternehmen gut aufgestellt sein sollten, damit Kunden mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zufrieden sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vor einer Auftragsbestätigung erfolgt eine ordentliche Machbarkeitsbewertung.</li>



<li>Eingesetzte Prüf- und Messmittel sind für die Prüfaufgaben geeignet.</li>



<li>Es wird sichergestellt, dass das Personal für seine Aufgaben kompetent ist.</li>



<li>Durch interne Audits wird die Umsetzung interner Vorgaben hinterfragt.</li>



<li>Die oberste Leitung interessiert sich für Ergebnisse aus QM-Aktivitäten.</li>



<li>… und viele weitere Themen der ISO 9001.</li>
</ul>



<p>Wenn sich Unternehmen mit diesen Themen ernsthaft auseinandersetzten, werden Risiken und Chancen erkannt. Jemand muss bewerten, ob es angemessen und erwünscht ist, darauf zu reagieren. Werden Maßnahmen beschlossen, dann sollte die Nachhaltigkeit dieser Aktivität bewertet werden.</p>



<p>Da das immer noch etwas abstrakt ist, hilft ein Beispiel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dilemma einer Eisdiele</h2>



<p>Ein wesentliches Qualitätsziel eines Eisverkäufers ist die Kundenzufriedenheit, welche sich an vergleichbaren Sommertagen über die Menge verkaufter Eisportionen messen lässt.</p>



<p>Aktuelle Risiken könnten sein:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verbot von Plastiklöffeln für Eisbecher zum Mitnehmen.</li>



<li>Steigende Energiekosten zur Herstellung und Kühlung der Ware.</li>



<li>In einer Nebenstraße wurde eine neue Eisdiele eröffnet.</li>
</ul>



<p>Wie geht der Eisverkäufer mit diesen identifizierten Risiken um?</p>



<p>Was die Löffel angeht, beschließt er, die Restbestände aufzubrauchen und auf Holzlöffel umzustellen. Die Maßnahme ist somit <strong>bestimmt</strong> und <strong>wirksam umgesetzt</strong>. Hierzu bedarf es keiner weiteren Dokumentation, um normkonform mit dem Risiko umzugehen. Im Audit sind die neuen Holzlöffel ein hinreichender Nachweis.</p>



<p>Die steigenden Nebenkosten würde der Eisverkäufer gerne an seine Kunden weitergeben. Gleichzeitig fürchtet er den neuen Wettbewerber, dessen Preise er bisher nicht kennt. Hier könnte es sich lohnen, dass der Eisverkäufer seine Optionen aufschreibt (Brainstorming: Preis pro Kugel erhöhen, Portionen verkleinern, reduzierten Gewinn hinnehmen …). Damit keine Möglichkeit vergessen wird, bewahrt er dieses Dokument auf und aktualisiert neue Erkenntnisse durch Randnotizen.</p>



<p>Anders als bei den Löffeln ist der zeitliche Horizont vom <strong>Bestimmen</strong> einer Maßnahme (etwa eine Preiserhöhung) bis zur <strong>Bewertung</strong> der Umsatzentwicklung deutlich größer. Mit der Zeit sammelt der Eisverkäufer immer mehr Rückmeldungen und kann erst später reflektieren, ob das Qualitätsziel der Kundenzufriedenheit gefährdet ist. Mit dem Brainstorming-Ergebnis samt Notizen und der Umsatzanalyse liegen dokumentierte Informationen zum Umgang mit dem Risiko in angemessenem Umfang vor. Auch dieses Vorgehen ist normkonform. Im Audit könnten die Notizen und Auswertungen der Verkaufszahlen eingesehen werden.</p>



<p>Je mehr Personen in das Sammeln, Bündeln und Bewerten von Informationen involviert sind oder je mehr Zeit zwischen Reiz und Reaktion liegt, desto mehr dokumentierte Informationen wird man zum sinnvollen Umgang mit den Risiken benötigen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="250" src="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Eisdiele.jpg" alt="Chancen und Risiken am Beispiel einer Eisdiele." class="wp-image-7908" srcset="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Eisdiele.jpg 1000w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Eisdiele-300x75.jpg 300w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Eisdiele-768x192.jpg 768w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Eisdiele-150x38.jpg 150w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Wo haben Sie ihre Risiken dokumentiert?</figcaption></figure>



<div style="height:63px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Machen statt dokumentieren ist normkonform</h2>



<p>Es gibt zahlreiche Tools, um Risiken einer Organisation zu ermitteln. Da wäre etwa die SWOT-Analyse zur Ermittlung unternehmerischer Risiken, die Design-FMEA zur Ermittlung von Produktrisiken oder die Prozess-FMEA zur Bewertung von Herstellungsrisiken. Auch ein Brainstorming oder Brainwriting zu einem Thema kann Risiken und Chancen zutage fördern.</p>



<p>Gute Unternehmen kennen Aufwand und Nutzen verschiedener Tools. Passende Tools sollten zielgerichtet und sinnvoll eingesetzt werden. Entstehen bei der Umsetzung dokumentierte Informationen (Analysen, Pläne, Datensätze, Fotos, Notizen …), können diese in Audits präsentiert werden.</p>



<p>Jedoch ist es genauso normkonform, wenn die Umsetzung von Maßnahmen zu erkannten Risiken oder Chancen lediglich erkennbar ist. Hierzu können im Audit umgesetzte Maßnahmen auf unterschiedliche Art präsentiert werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kennzahlen oder andere Formen der Rückmeldung zur Wirksamkeitsbewertung</li>



<li>Aussagen zum Status von Maßnahmen (schließlich heißt „audire“ zuhören)</li>



<li>Maßnahmenpläne, insbesondere für Aktivitäten, die sonst im Tagesgeschäft untergehen könnten</li>



<li>Neu gestaltete oder verbesserte dokumentierte Informationen (Formulare, Aushänge, Arbeitsanweisungen, Bildschirmmasken …)</li>



<li>Umgestaltete Arbeitsbereiche (Beleuchtung, Reduzierung von Störungen, Ordnung und Sauberkeit, Hygiene …)</li>



<li>… und viele andere Möglichkeiten</li>
</ul>



<p>Wichtig ist ausschließlich, dass Chancen und Risiken in angemessener Form gemanagt werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="250" src="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Massnahmen-zu-Risiken.jpg" alt="Ob Maßnahmen dokumentiert sind, ist nicht entscheidend. Wichtiger ist die wirksame Umsetzung." class="wp-image-7909" srcset="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Massnahmen-zu-Risiken.jpg 1000w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Massnahmen-zu-Risiken-300x75.jpg 300w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Massnahmen-zu-Risiken-768x192.jpg 768w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2024/03/16-Massnahmen-zu-Risiken-150x38.jpg 150w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Wo haben Sie ihre Risiken dokumentiert?</figcaption></figure>



<div style="height:63px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Passende Beiträge</h2>



<p>Weitere Impulse findest Du im Beitrag aus dem Jahr 2016 mit dem Titel „<a href="https://www.joseph-beratung.de/risikobasierter-ansatz-im-audit/" data-type="post" data-id="793"><strong>Risikobasierter Ansatz im Zertifizierungsaudit</strong></a>“. Auch der Beitrag „Was nicht dokumentiert ist …“ passt zum Thema.</p>



<p>Zudem gibt es im <strong><a href="https://www.joseph-beratung.de/qm-wissen/qm-podcast/">QM-Podcast</a></strong> immer wieder Hinweise und Empfehlungen, wie erkannte Chancen und Risiken gemanagt werden können. Hör doch gleich mal rein. Du findest die <strong><a href="https://www.qm-podcast.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">QM-Impulse, den QM-Podcast von Stephan Joseph</a></strong> überall, wo es Podcasts gibt. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Risikobasierter Ansatz im Zertifizierungsaudit</title>
		<link>https://www.joseph-beratung.de/risikobasierter-ansatz-im-audit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Joseph]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2016 06:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[QM-System]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Unterschied zwischen risikobasierter Ansatz und Risikomanagement haben leider immer noch nicht alle verstanden. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Missverständnisse in Auditsituationen gibt es nicht nur zum Thema &#8222;risikobasierter Ansatz&#8220;. </p>



<p>So ist zum Beispiel die Frage: „Welchen Revisionsstand hat Ihr Organigramm?“ von Zertifizierungsauditoren keine Seltenheit. Wenn ein Unternehmen ein Organigramm hat, dann zeigt man diese gerne im Audit und Zertifizierungsauditor*innen machen sich eine Notiz. </p>



<p>Kritischer wird es, wenn Unternehmen kein Organigramm haben und Zertifizierungsauditor*innen dennoch danach verlangen. <strong>Das entbehrt jeder Grundlage! </strong>Die ISO 9001 fordert keine Darstellung der Aufbauorganisation. </p>



<p>Gemäß ISO 9001 müssen die Verantwortlichkeiten und Befugnisse für relevante Rollen festgelegt und gelebt werden. Hierzu benötigt man nicht zwangsläufig ein Organigramm.</p>



<span id="more-793"></span>



<p>Das Organigramm Beispiel ist vergleichsweise harmlos. Seit der Revision ISO 9001:2015 beobachte ich neue, nicht haltbare Anforderungen von Zertifizierungsauditoren zum Thema risikobasierter Ansatz. </p>



<p>Teilweise stelle ich mir bei einigen Zertifizierungsauditor*innen die Frage, ob diese die Norm jemals gelesen haben. Aktuell stehen oftmals die Anforderungen aus dem Abschnitt „<strong>Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen</strong>“ im Mittelpunkt der Diskussion in Zertifizierungsaudits.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auditor*innen müssen die Abgrenzung zum Risikomanagementsystem kennen</h2>



<p>Der Leitfaden „Anleitung zum Übergang ISO 9001:2015“ der Deutsche Akkreditierungsstelle liefert Hinweise für die Umstellung der akkreditierten Zertifizierungsstellen (<a href="http://www.dakks.de" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>). Der Anhang A regelt die Qualifizierung von Zertifizierungsauditoren. Demnach müssen die Auditoren u.a. geschult werden zu: „Verständnis des risikobasierten Denkens im Kontext des PDCA-Prozesses als wesentlicher neuer Bestandteil des QMS, Grundverständnis Risikodefinition / Prozessrisiken,<strong> Abgrenzung zum Risikomanagementsystem</strong> (z. B. nach ISO 31000, Methoden)“.</p>



<p>Das Wort <strong>Abgrenzung</strong> scheinen einige Auditor*innen nicht verstanden zu haben und prompt taucht im Zertifizierungsaudit die Frage auf „Wie haben Sie Ihr Risikomanagementsystem dokumentiert?“ </p>



<p>Diese Frage enthält gleich zwei Fehler. Erstens fordert die ISO 9001:2015 kein formelles Risikomanagement und zweitens werden ermittelte Risiken nicht als dokumentierte Information gefordert. </p>



<p><strong>Risikobasierter Ansatz ist KEIN Risikomanagement!</strong></p>



<div style="height:54px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/02/Folie16-1024x576.jpg" alt="Diese PowerPoint Folie zeigt die Abgrenzung Risikomanagement vs. risikobasierter Ansatz. Der risikobasierte Ansatz wird leider oftmals nicht verstanden, sogar von Auditor*innen." class="wp-image-2564" srcset="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/02/Folie16-1024x576.jpg 1024w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/02/Folie16-300x169.jpg 300w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/02/Folie16-768x432.jpg 768w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/02/Folie16-150x84.jpg 150w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/02/Folie16.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Abgrenzung Risikomanagement vs. risikobasierter Ansatz</figcaption></figure>



<p>Ein Auditor meinte daraufhin zu mir: „Wie soll ich denn die Risiken bewerten, wenn diese nicht dokumentiert sind?“ </p>



<p><strong>Ist es meine Aufgabe, einem Zertifizierungsauditor seinen Job zu erklären? </strong></p>



<p>Ersten ist es nicht die Aufgabe der Zertifizierungsauditoren die Risiken zu bewerten und zweitens bekommen gute Zertifizierungsauditor*innen im Laufe des Audits ein Gespür dafür, ob der risikobasierte Ansatz in einer Organisation gelebt wird.</p>



<p>Ich fürchte, dass viele bunte Risikomatrizen die QM-Dokumentation verzieren werden und dass diese in Zertifizierungsaudits gelobt werden. Das hätte zur Folge, dass die Organisationen meinen, alles richtig gemacht zu haben und letztendlich spricht sich herum, dass eine Risikomatrix oder ähnliches von der ISO 9001 gefordert wäre.</p>



<p>Ich stehe einem Risikomanagementsystemen nicht feindlich gegenüber! Es gibt Themen, bei denen Methoden des Risikomanagements sehr hilfreich sind. <strong>Allerdings fordert die ISO 9001:2015 kein Risikomanagementsystem</strong>, weshalb es mich ärgert, wenn das Thema falsch auditiert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Risikobasierter Ansatz &#8230; was ist zu tun?</h2>



<p>Da ich nicht nur meckern möchte, gehe ich nun auf die eigentliche Normanforderung „Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen“ ein.</p>



<p><strong>Ein Qualitätsmanagementsystem an sich ist ein System zu Vermeidung von Qualitätsrisiken. </strong></p>



<p>Die ISO 9001 enthält zahlreiche Themen, bei denen Risiken entdeckt werden und zu denen teilweise dokumentierte Informationen gefordert sind. Zum Beispiel können interne Audits Schwachstellen aufdecken, Kennzahlen können als Frühwarnsystem verstanden werden und durch die Lieferantbewertung sollten Risiken im Einkaufsprozess frühzeitig erkannt werden.</p>



<p>Bereits in vorherigen Versionen der ISO 9001 gab es den Abschnitt „Vorbeugungsmaßnahmen“. Anders als bei der Revision 2015, musste damals sogar ein <strong>dokumentiertes Verfahren</strong> eingeführt werden, um <strong>potenzielle Fehler zu ermitteln</strong>.</p>



<p>Im Rahmen von Zertifizierungsaudits wurde das Thema „Vorbeugungsmaßnahmen“ oft nur im Kontext von „Fehlermanagement“ auditiert, da im 8d-Report praktischerweise das Wort „Vorbeugungsmaßnahme“ schon enthalten ist. Als Verfahren diente die Reklamationsbearbeitung und ausgefüllte 8d-Reports als Aufzeichnungen.</p>



<p>Mit der Revision 2015 wollten die Normschreiber den risikobasierten Ansatz als grundlegendes Paradigma für Managementsysteme in den Vordergrund stellen. </p>



<p>Jeder Prozess, jede Tätigkeit und sogar das Unterlassen von Handlungen kann Risiken enthalten. Mit dem risikobasierten Ansatz lädt die Norm dazu ein, sich nicht nur im Kontext von Reklamationen über Vorbeugungsmaßnahmen zur Vermeidung eines Wiederauftretens Gedanken zu machen. Die Norm lädt zu einem proaktiverem Handeln ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiel</h2>



<p>Eine Führungskraft agiert risikobasiert, wenn sie hin und wieder das Tagesgeschäft verlässt, um zum Beispiel</p>



<ul class="wp-block-list"><li>auf lateraler Führungsebene Schnittstellen zu Nahtstellen zu verbinden.</li><li>die Rahmenbedingungen zu reflektieren und Fehlerquellen zu eliminieren.</li><li>Kompetenzlücken zu identifizieren und Mitarbeitende für die Bedeutung von Qualität zu sensibilisieren.</li><li>interne oder externe Veränderungen zu erkennen, die Einfluss auf das Arbeitsleben haben.</li><li>aussagefähige Kennzahlen zu ermitteln, um Veränderungen bewerten zu können.</li><li>den Bedarf an Hilfestellungen (z.B. Arbeitsanweisungen) zu ermitteln und diese bereitzustellen.</li><li>&#8230; im Grunde die Themen aus dem <a href="https://www.joseph-beratung.de/wer-ist-ein-geeigneter-prozesseigner/" data-type="post" data-id="4565">Turtle-Diagramm</a> zu managen.</li></ul>



<p>Wenn diese Führungskraft diese Themen alle dokumentieren müsste, käme sie nicht zur viel wichtigeren Umsetzung.</p>



<p>Daher ist Revision der ISO 9001:2015 ist die Anforderung an ein dokumentiertes Verfahren weggefallen. Inhaltlich hat sich jedoch gegenüber den Vorbeugungsmaßnahmen der Vorgängernorm nichts Grundlegendes verändert. Die Normschreiber haben das Thema „Vorbeugung“ auf breitere Füße gestellt.</p>



<p>Es kann als „neu“ betrachtet werden, dass bei der Ermittlung von Risiken der Kontext der Organisation berücksichtigt werden muss. Wenn eine Organisation die Führungskräfte und Mitarbeiter für ein zielgerichtetes, risikobasiertes Denken gewinnen möchte, dann ist das nur logisch!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Wäre es nicht himmlisch, wenn alle Mitarbeiter einer Organisation die Anforderungen von Kunden und interessierten Parteien kennen und stets nach Möglichkeiten suchen, diese Anforderungen optimal umzusetzen. Aus diesem Grunde erwähnt die ISO 9001 nicht nur Risiken, sondern auch Chancen. Es geht nicht darum, alles aufzuschreiben und zu bewerten. </p>



<p><strong>Ziel eines gelebten <a class="rank-math-link" href="https://www.joseph-beratung.de/qp/was-ist-ein-qualitatsmanagementsystem/">QM-Systems</a> ist, auf allen Managementebenen die richten Schlüsse zu ziehen und passende Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung abzuleiten.</strong></p>



<p>Das Thema „Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen“ kann demnach nicht als isoliertes Thema auditiert werden. Vielmehr ist es die Gesamtbetrachtung der Organisation, inwieweit die Summe aller Maßnahmen zur (Qualitäts-) Verbesserung der Organisation beitragen.</p>



<p class="has-text-align-center has-small-font-size">Dieser Artikel erschien in leicht anderer Fassung im unabhängigen Fachmagazin <strong>Quality Engineering</strong> Ausgabe 03.2016.<br>Haben Sie schon ein Abonnement? Infos unter <a href="https://quality-engineering.industrie.de/" target="_blank" rel="noopener">www.quality-engineering.industrie.de</a>.</p>
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			</item>
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		<title>8d Methode realistisch dargestellt</title>
		<link>https://www.joseph-beratung.de/8d-methode-realistisch-dargestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Joseph]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2016 09:51:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[QM-System]]></category>
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		<category><![CDATA[Risiken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lustiger Fund beim Durchblättern der QZ zum Thema 8d-Methode</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Beim Durchblättern der QZ (Qualität und Zuverlässigkeit) Ausgabe 02/2016 musste ich nach einem Blick auf die folgende Darstellung zur 8d-Methode herzhaft lachen:</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="846" height="520" src="//i0.wp.com/joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/04/8d-QZ.jpg" alt="Bild zur 8d-Methode au der QZ Ausgabe 02/2016" class="wp-image-5103" srcset="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/04/8d-QZ.jpg 846w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/04/8d-QZ-300x184.jpg 300w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/04/8d-QZ-768x472.jpg 768w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/04/8d-QZ-150x92.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 846px) 100vw, 846px" /><figcaption>Aus der QZ 02/2016 Seite 40</figcaption></figure>



<p>Hier wurde (hoffentlich) versehentlich eine gelebte Wahrheit dargestellt. Am Anfang wird ein Team festgelegt, jedoch&nbsp;arbeitet in den darauf folgenden Schritten tatsächlich stets nur eine Person. Den Erfolg streicht jedoch das komplette TEAM (<strong>T</strong>oll, <strong>E</strong>in <strong>A</strong>nderer <strong>M</strong>acht&#8217;s) ein.</p>



<span id="more-4576"></span>



<p>Die traurige Wahrheit ist, dass der 8d-Report ist für viele Organisationen eine lästige Verpflichtung ist. Da der Kunde einen 8d-Report verlangt, wird für den Kunden etwas zu dokumentiert. </p>



<p>Selten werden wirksame Maßnahmen zur Vermeidung eines Wiederauftretens abgeleitet. </p>



<p>Das kann mehrere Gründe haben:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Das Team findet nicht zusammen, da jedes Mitglied im Tagesgeschäft ertrinkt.</li><li>Für die Ursachenanalyse fehlen die erforderliche Zeit.</li><li>Wenn Zeit da ist, mangelt es teilweise an Methodenkompetenz.</li><li>Vorbeugende Maßnahmen, die mit Kosten oder organisatorischen Änderungen einhergehen, werden teilweise vorschnell von den Verantwortlichen abgelehnt.</li><li>Das Bereitstellen des aus Fehlern erlernten Wissen wird selten als Chance erkannt (z.B. FMEA, Arbeitsanweisungen, Wiki, &#8230;).</li></ul>



<p>So passiert es, dass der gleiche (oder ein sehr ähnlicher) Fehler einige Wochen später erneut als 8d-Report dokumentiert werden darf, inklusive der lachhaften Maßnahme &#8222;Schulung der Mitarbeiter&#8220;.</p>



<p>Allerdings tragen auch viele Kunden dazu bei, dass die 8d-Methode keine sinnvolle Anwendung findet:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Vom Kunden bereitgestellte Informationen zum Fehler sind oftmals zu grob, unvollständig oder werden gar nicht geliefert.</li><li>Es wird Zeitdruck aufgebaut (Schritte 1 bis 4 in 48 Stunden, sonst zahlt der Lieferant eine Strafe), was insbesondere eine vernünftige Ursachenanalyse im Team ad absurdum führt.</li><li>Mit jedem 8d-Report werden dem Lieferanten Pauschalen in Rechnung gestellt, was dem partnerschaftlichen Umgang mit Lieferanten widerspricht.</li><li>Mittlerweile wird für jeden Scheiß ein 8d-Report verlangt, sogar wenn der Lieferant die ppm-Ziele aus der QSV (Qualitätssicherungsvereinbarung) einhält.</li></ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zum letzten Punkt ein erlebtes Beispiel:</strong></h3>



<p>Ein Lieferant (Kunde von mir) lieferte Jahrzehnte lang Drehteile an einen deutschen Kunden. Monatlich wurde dieser Kunde besucht. Bei der Begehung der Produktionsstätte wurde im Lager nachgeschaut, ob in der Ausschusskiste für Drehteile fehlerhafte Teile liegen (was hin und wieder mal vorkam; z.B.&nbsp;3 Teile aus 10 Chargen zu je 2.000 Drehteilen). Diese Teile hat der Lieferant mitgenommen, verschrottet und dem Kunden gutgeschrieben.</p>



<p>Der Kunde wurde inzwischen von einem amerikanischen Konzern aufgekauft. Seither muss für jedes fehlerhafte Drehteil ein 8d-Report erstellt werden. Die Fehlerursachenanalyse gestaltet sich als schwierig, da der Kunde kaum Informationen bereitstellt. </p>



<p>Die Betrachtung der Schrottteile wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet (z.B. kann die Beschädigung eines Gewindes beim Lieferanten oder beim Kunden aufgetreten sein, was sich im Nachhinein nicht feststellen lässt). Da bei jedem 8d-Report über Kosten (wer war Schuld?) gestritten wird, leidet die konstruktive Zusammenarbeit. </p>



<p>Die alte Schrottkistenlösung war für alle Beteiligten deutlich günstiger!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Die 8d-Methode ist eine gute Methode. Gleichzeitig gibt es Situationen, wo einfachere Lösungen zielführender sind.</p>



<p>Sinnhaft angewendet, werden mit der 8d-Methode systematische Probleme nachhaltig gelöst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Möchten Sie hierzu mehr lernen?</h2>



<p>Weitere QM-Impulse erhalten Sie in dem Blog-Artikel <strong><a type="post" id="69" href="https://www.joseph-beratung.de/korrektur-und-vorbeugungsmassnahmen/">Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen</a></strong>. Anhand einer kleinen Geschichte wird der Unterschied zwischen Sofort-, Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen erklärt.</p>



<p>Im Online-Videotraining der <a class="rank-math-link" href="https://www.lev-akademie.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>Lev-Akademie</strong></a> erhalten Sie zahlreiche Impulse, um in Ihrer Organisation wirksamer auf Fehler zu reagieren. Mehr informieren und Preise finden Sie in der Produktbeschreibung zum <a class="rank-math-link" href="https://lev-akademie.de/8d-report-und-8d-methode/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Videotraining 8d-Methode</strong></a>.</p>



<div style="height:37px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://lev-akademie.de/8d-report-und-8d-methode/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="250" src="//i0.wp.com/joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/06/8dMethode.png" alt="8d Methode und 8d Report im Rahmen der Lev-Akademie praxisnah kennenlernen." class="wp-image-5977" srcset="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/06/8dMethode.png 1000w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/06/8dMethode-300x75.png 300w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/06/8dMethode-768x192.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption>Videotraining der Lev-Akadmie.de</figcaption></figure>



<div style="height:37px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Reicht das so für die ISO 9001?</title>
		<link>https://www.joseph-beratung.de/reicht-das-so-fuer-die-iso-9001/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Joseph]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2015 08:19:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[QM-Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[QM-System]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[ISO9001]]></category>
		<category><![CDATA[Managementsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Maßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Normen]]></category>
		<category><![CDATA[QM]]></category>
		<category><![CDATA[Risiken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reicht das so? Eine Frage, die mir oft im Kontext von ISO 9001 Projekten gestellt wird.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2015/12/Angstfrage-150x150.jpg" alt="ISO 9001 Angstfrage" class="wp-image-672" srcset="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2015/12/Angstfrage-150x150.jpg 150w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2015/12/Angstfrage-250x250.jpg 250w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2015/12/Angstfrage-96x96.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></figure></div>



<p>Immer wieder werde ich von Kunden gefragt: „Reicht das so für die ISO 9001?“. Abgewandelte Formen dieser Frage sind zum Beispiel:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Ist das Formular zur Bewertung von Schulungen so gut genug?</li><li>Reicht unsere Bewertung der Lieferanten so aus?</li><li>Sind unsere internen Auditberichte ausführlich genug?</li><li>Ist es OK, wenn wir die Kennzahlen als Balkendiagramm darstellen?</li></ol>



<p>Meine Gegenfragen als Berater könnten wie folgt ausfallen:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Liefert Ihnen das Bewertungsformular wertvolle Informationen?</li><li>Bringt Ihnen Ihre aktuelle Lieferantenbewertung hilfreiche Erkenntnisse?</li><li>Können die Empfänger etwas mit den Auditberichten anfangen?</li><li>Hilft die grafische Aufbereitung der Kennzahlen beim Verständnis?</li></ol>



<p>Lautet die Antwort daraufhin „NEIN“, dann wurden scheinbar die falschen Methoden angewendet, um den Normanforderungen gerecht zu werden.</p>



<span id="more-669"></span>



<p>Unternehmen sollten das Managementsystem für sich selbst aufbauen und nicht für die Norm. Daher sollten alle Aktivitäten im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems einen Nutzen für das Unternehmen bieten. Und das ist machbar!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die ISO 9001 gibt keine Methoden vor!</h2>



<p>Hintergrund: Die ISO 9001 ist im Grunde lediglich eine Sammlung von Themen, mit denen sich gute Organisationen nach <em>Stand der Technik</em> ohnehin auseinandersetzen. In der gesamten ISO 9001 steht an keiner einzigen Stelle, „wie“ etwas zu tun ist. Es werden keine konkreten Methoden vorgegeben. Das „wie“ liegt komplett in den Händen der Unternehmen. Das „wie“ ist abhängig von der Unternehmensgröße, der Komplexität von Produkte und Leistungen sowie von der Qualifikation der Mitarbeiter*innen.</p>



<p>So wird eine sinnvolle Lieferantenbewertung in einem Konzern anders aussehen, als in einem 8 Personen Handwerksbetrieb, sogar, wenn beide Unternehmen die gleichen Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Beide Unternehmen werden Kriterien für Lieferanten haben und diese anwenden.</p>



<p>Für eine erfolgreiche Zertifizierung fehlt es oftmals lediglich an einer nachvollziehbaren Dokumentation zu einigen Normthemen. Diese wird an einigen „Stellen“ benötigt, damit Zertifizierungsauditoren die Umsetzung feststellen können. Diese „Stellen“ erkennen Sie in der ISO 9001:2015 daran, dass im Normtext „dokumentierte Informationen“ gefordert werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Es ist Aufgabe der Organisation, geeignete Methoden festzulegen.</p></blockquote>



<p>Was das Beispiel Lieferantenbewertung angeht, so müssen Kriterien zur Bewertung festgelegt (nicht zwangsläufig dokumentiert) werden und es müssen „dokumentierte Informationen“ (also in irgendeiner passen Form vorzeigbar) zu Lieferantenbewertungen aufbewahrt werden. Hierzu gibt es unendlich viele Möglichkeiten neben der klassischen ABC-Analyse. Daher sollten in jedem Unternehmen ausschließlich Kriterien festgelegt werden, welche auch sinnvoll zu bewerten sind und hilfreiche Informationen über Lieferanten liefern.</p>



<p>Hat eine Organisation sich für eine praxistaugliche Methode zur Umsetzung einer Normanforderung entschieden, dann wäre es widersinnig, wenn man diese nicht anwenden würde.</p>



<p>Ihr Qualitätsmanagementsystem ist letztlich eine Sammlung von dokumentierten und nicht dokumentierten Spielregeln, unter deren Anwendung Sie der Auffassung sind, dass Sie Ihre Unternehmensziele erreichen.</p>



<p>Sollten Sie neue Risiken erkennen, werden Sie abwägen, ob Ihr Managementsystem angemessen aufgestellt ist oder ob vorbeugende Maßnahmen umgesetzt werden müssen (angepasste Methoden, neue Regeln, bestimmte Qualifikation, …). Neben den Risiken empfiehlt die ISO 9001:2015 auch die Chancenseite zu betrachten.</p>



<p>Die ISO 9001 bietet Unternehmen lediglich eine Liste an Themen, zu denen sinnvolle Spieregeln festgelegt werden sollten. Nicht mehr und nicht weniger!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Zertifizierungen werden zum Kinderspiel, wenn Sie Ihr&nbsp;Managementsystem sinnvoll anwenden.</p></blockquote>



<p>Wenn Sie von Ihren Spielregeln überzeugt sind und diese anwenden, dann können Sie auch die Zertifizierungsauditoren von Ihrem Managementsystem überzeugen. Im Idealfall lernt man voneinander.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="546" src="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/01/Fragezeichen-Weiss-1024x546.jpg" alt="Reicht das so für die ISO 9001?" class="wp-image-2326" srcset="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/01/Fragezeichen-Weiss-1024x546.jpg 1024w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/01/Fragezeichen-Weiss-300x160.jpg 300w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/01/Fragezeichen-Weiss-768x409.jpg 768w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/01/Fragezeichen-Weiss-1536x818.jpg 1536w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/01/Fragezeichen-Weiss-150x80.jpg 150w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/01/Fragezeichen-Weiss.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<p>Haben Sie Interesse an dem Aufbau oder der Umgestaltung eines sinnvollen QM-Systems? Wollen Sie andere System, wie z.B. Umweltschutz und Arbeitssicherheit effektiv integrieren (IMS)? Dann nehmen Sie einfach <a href="https://www.joseph-beratung.de" target="_blank" aria-label="Kontakt zu mir (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kontakt zu mir</a> auf.</p>


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		<item>
		<title>ISO 9001 lesen &#8211; Warum nicht?</title>
		<link>https://www.joseph-beratung.de/iso-9001-lesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Joseph]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2015 16:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[QM-System]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[QM-Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[ISO9001]]></category>
		<category><![CDATA[Managementsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Normen]]></category>
		<category><![CDATA[QM]]></category>
		<category><![CDATA[Risiken]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifizierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isoman.de/?p=540</guid>

					<description><![CDATA[<p>ISO 9001 lesen ist eine gute Idee! Auch wenn die Norm nicht sonderlich lesefreundlich geschrieben ist, sollten sich QMBs die Zeit nehmen. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Worum solltest Du die Norm ISO 9001 lesen? Nun ja, zum Beispiel habe ich schon das Gerücht vernommen, dass die ISO 9001:2015 ein Risikomanagement fordern würde. Dabei taucht das Wort &#8222;Riskmanagement&#8220; lediglich im Anhang der Norm auf. Dort wird explizit darauf hingewiesen, dass die ISO 9001:2015 <strong>KEIN </strong><a href="https://www.joseph-beratung.de/risikomanagement-fuer-die-iso-90012015/" data-type="post" data-id="366"><strong>Risikomanagement </strong></a>fordert. </p>



<p>Wer der Norm gelesen hat, weiß das. Wer noch interessierter ist, kann zusätzlich Beiträge vom TC 176 (Technisches Komitee, welches die Norm geschrieben hat) durchstöbern. Diese findet man im öffentlichen Bereich des Komitees auf <a aria-label="ISO.org (opens in a new tab)" class="rank-math-link" href="https://isotc.iso.org/livelink/livelink?func=ll&amp;objId=8835176&amp;objAction=browse&amp;viewType=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>ISO.org</strong></a>.</p>



<p>Dass leider sogar einige Berater*innen und Zertifizierungsauditor*innen die Norm anscheinend nicht lesen, kann man beispielsweise an manchen „Empfehlungen“ zum Nicht-Norm-Thema &#8222;Risikomanagement&#8220; erkennen. </p>



<span id="more-540"></span>



<h2 class="wp-block-heading">ISO 9001 lesen, aber nicht nur punktuell!</h2>



<p>Die ISO 9001:2015 verfolgt den risikobasierten Ansatz. Um diesen zu verstehen, muss man mehrere Normabschnitte übergreifend betrachten. Dies möchte im am Thema &#8222;risikobasierter Ansatz&#8220; beispielhaft erläutern.</p>



<p>Der Begriff &#8222;Risiko&#8220; wird in der ISO 9000 definiert als „Auswirkung von Ungewissheit auf ein erwartetes Ergebnis“. Die Auswirkung kann positiv oder negativ sein, weshalb Risiken stets mit Chancen einhergehen. Qualitätsrisiken sind demnach jene Risiken, die dazu führen können, dass Kundenanforderungen nicht erfüllt werden.</p>



<p>Schließlich fordern Kunden von ihren Lieferanten ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem, um sicherer sein zu können, dass eine zertifizierte Organisation in der Lage ist, die Konformität von Produkten und Dienstleistungen sicherzustellen. Hierzu gehören auch qualitätsrelevante rechtliche Anforderungen, sofern für den Kunden z.B. (Produkt-) Haftungsrisiken bestehen.</p>



<p>Um die Qualität sicherzustellen, ergreifen Unternehmen gemäß Normabschnitt 6.1 „Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen“. Diese führen zu Planungen für das QM-System, damit beabsichtigten Ergebnisse erzielt werden. Diese „beabsichtigten Ergebnisse“ ergeben sich primär aus den Kundenanforderungen und werden ergänzt durch den Kontext der Organisation und den Anforderungen relevanter interessierter Parteien.</p>



<p>Maßnahmen zum Umgang mit diesen Risiken und Chancen wiederum sind in die Prozesse zu integrieren, wobei die Maßnahmen proportional zum möglichen Einfluss auf die Konformität von Produkten und Dienstleistungen sein sollen.</p>



<p>Die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen sollten bewertet werden, was in Form von Kennzahlen, durch interne Audits oder mittels interner Kommunikation erfolgen kann.</p>



<p>Diese kurze &#8222;Zusammenfassung&#8220; des risikobasierten Ansatzes zieht sich durch mehrere Normkapitel der ISO 9001.</p>



<p>Dass es in den Anforderungen nicht darum geht, Risiken komplett zu eliminieren, wird durch eine Anmerkung im Normtext klargestellt: „<em>Zu den Möglichkeiten zum Umgang mit Risiken und Chancen kann Folgendes zählen: Vermeiden von Risiken, ein Risiko auf sich zu nehmen, um eine Chance wahrzunehmen , Beseitigen der Risikoquelle, Ändern der Wahrscheinlichkeit oder der Konsequenzen, Risikoteilung oder Beibehaltung des Risikos durch verantwortungsbewusste Entscheidung</em>.“</p>



<p>Zudem wäre da noch der Anhang 4 mit der Überschrift „Risikobasierter Ansatz“. Hier wird einleitend noch mal zusammengefasst „Diese Internationale Norm fordert von der Organisation, dass sie ihren Kontext versteht und die Risiken und Chancen, die zu berücksichtigen sind, bestimmt“ und darauf hingewiesen, dass „es keine Anforderung für ein formelles Risikomanagement oder einen dokumentierten Risikomanagementprozess gibt“!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="366" src="//i0.wp.com/joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/06/iso-9001-norm-lesen-1024x366.jpg" alt="Wer die ISO 9001 lesen möchte, kämpft sich durch 5.759 Wörter relevanter Anforderungen. Dabei taucht 128 mal das Wort &quot;muss&quot; auf, wobei es 15 mal durch das Wort &quot;angemessen&quot; relativiert wird. Mein Tipp: ISO 9001 lesen hilft, die Normanforderungen und deren Zusammenhänge (wie z.B. den risikobasierten Ansatz) besser zu verstehen." class="wp-image-6003" srcset="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/06/iso-9001-norm-lesen-1024x366.jpg 1024w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/06/iso-9001-norm-lesen-300x107.jpg 300w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/06/iso-9001-norm-lesen-768x274.jpg 768w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2022/06/iso-9001-norm-lesen.jpg 1400w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>ISO 9001 lesen - Warum nicht?</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist mit der ISO 9001:2015 eigentlich neu gekommen?</h2>



<p>Ein Blick in das letzte Kapitel der noch aktuellen ISO 9001:2008 trägt die Bezeichnung „Vorbeugungsmaßnahmen“. Hier heißt es: „Die Organisation muss Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen von möglichen Fehlern festlegen, um deren Auftreten zu verhindern. Vorbeugungsmaßnahmen müssen den Auswirkungen der möglichen Probleme angemessen sein.“</p>



<p>Jetzt lautet die Preisfrage: Was ist denn jetzt eigentlich neu?</p>



<p>Antwort: Die Norm lädt dazu ein, das Thema der Vorbeugung weitergefasst zu betrachten, als die meisten Organisationen dies heute tun. Durch den Verweis auf den Kontext der Organisation besteht die Chance, dass die Themen „Qualitätsmanagement“ und „Management“ weiter zusammenwachsen, so wie es eigentlich sein sollte.</p>



<p>Insgesamt finde ich im Normtext mehrere Hinweise darauf, dass die Normschreiber die ISO 9001 weg von „Papier und Formalismus“, hin zu „einem Führungsinstrument“ entwickeln möchten. Ich befürworte diese Entwicklung. </p>



<p>Gleichzeitig bleibt zu befürchten, dass viele Zertifizierungsauditoren (gefördert durch die DAkkS) hiermit überfordert sein werden und weiterhin formalistische Dinge abfragen. Solche Auditoren werden begeistert sein, wann man ihnen bunte Risikographen und Ampelfunktionen vorzeigt, welche der QMB kurz vor dem Audit vorbereitet hat.</p>



<p>Mein Appell: Mache nichts ausschließlich für Auditoren! Zur Not kannst Du Zertifizierungsauditor*innen austauschen. </p>



<p>Lies Sie lieber die Norm, suche den Sinn hinter den Normanforderungen und überlege, mit welcher Form der Umsetzung Du für Deine Organisation den größten Nutzen erzielst. </p>



<p><strong>ISO 9001 lesen und verstehen, dann macht auch Qualitätsmanagement wieder richtig Spaß!</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.lev-akademie.de" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/03/11-1024x576.png" alt="Lev-Akademie.de, lernen Sie wann und wo Sie wollen; Interview Georg Dlugosch; ISO 9001 lesen" class="wp-image-2645" srcset="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/03/11-1024x576.png 1024w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/03/11-300x169.png 300w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/03/11-768x432.png 768w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/03/11-1536x864.png 1536w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/03/11-150x84.png 150w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/03/11.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>ISO 9001 lesen - Warum nicht?</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">ISO 9001 lesen oder per Videotraining kennenlernen</h2>



<p>Im Videotraining der Lev-Akademie lernst Du die Anforderungen der ISO 9001 kennen und Du erhältst zahlreiche Anregungen zur praktischen Umsetzung.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>QM-Videos &#8211; Risiken nach ISO 9001:2015</title>
		<link>https://www.joseph-beratung.de/video-blog-risiken-iso-9001/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Joseph]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2015 16:05:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[QM-System]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[QM-Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[QM-Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Verbesserung]]></category>
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		<category><![CDATA[Handbuch]]></category>
		<category><![CDATA[HLS]]></category>
		<category><![CDATA[ISO9001]]></category>
		<category><![CDATA[Managementsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Normen]]></category>
		<category><![CDATA[Risiken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich freue mich, dass ich nun meinen erstes YouTube Video zum Thema Risken und Chancen nach ISO 9001:2015 präsentieren darf.</p>
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<p>Ich freue mich, dass ich nun meinen erstes YouTube Video präsentieren darf.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Chancen und Risiken nach ISO 9001:2015 - Anforderungen richtig verstehen" width="1174" height="660" src="https://www.youtube.com/embed/XJJ64hCpsj8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<p>Thema: ISO 9001:2015 &#8211; Maßnahmen zu Chancen und Risiken</p>



<p>Meinen YouTube Kanal findest Du unter <strong><a href="http://www.qm-videos.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.qm-videos.de</a></strong>.</p>



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			<media:title type="plain">Chancen und Risiken nach ISO 9001:2015 - Anforderungen richtig verstehen</media:title>
			<media:description type="html"><![CDATA[Gerüchte zum &quot;Risikomanagement&quot; 9001:2015:Leider werden von vielen Seiten fachlich falsche Aussagen getroffen. Mit meinem kleinen Beitrag möchte ich aufkläre...]]></media:description>
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		<item>
		<title>Billig einkaufen?</title>
		<link>https://www.joseph-beratung.de/billig-einkaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Joseph]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 23:04:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[QM-Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[QM-System]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Beschaffung]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Risiken]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Billig einkaufen klingt oft sehr verlockend. Warum es Unternehmen dennoch immer wieder passiert, lesen Sie in diesem Artikel.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Wenn aus Kostengründen mehr gezahlt wird</h2>



<p>Hauptsache billig einkaufen! China, Indien und Pakistan, ein El Dorado für viele Einkäufer deutscher Unternehmen. Die Lohnkosten fallen kaum ins Gewicht und fehlende bürokratische Hürden (z.B. rechtliche Anforderungen zu den Themen Arbeitsschutz und Umwelt) werden in diesen Ländern so übertrieben&#8220; wie in Deutschland.</p>



<p>Im letzten Ziel(-vereinbarungs-)gespräch erhält der Einkäufer eine messbare &nbsp;Zielvorgabe, von der wiederum ein Teil seines Jahreseinkommens abhängt. Diese lautet beispielsweise 15 Prozent Beschaffungskosten einzusparen. Der Einkäufer fühlt sich fast gezwungen nach Fernost zu schauen. Ein erster Preisvergleich wirft beim Einkäufer die Frage auf, warum er nicht schon viel eher auf die Idee gekommen ist. Trotz Transport- und Zollkosten sind mehr als 15 Prozent möglich und die Jahresprämie scheint gesichert.</p>



<span id="more-111"></span>



<p>Um sich ein Bild vom Lieferanten zu machen, fliegt der Einkäufer z.B. nach Pakistan. Anmerkung: Die Reisekosten (Flug, Hotel, Überstunden, Fehlzeit, &#8230;) verschwinden in den Gemeinkosten der Organisation. Die vor Ort präsentierten Musterteile sind ordentlich und auch die Konferenzräume des Lieferanten machen einen vertrauenserweckenden Eindruck. Ein neuer Lieferant ist gefunden, &#8222;hurra&#8220;.</p>



<p>Kurz vor Serienstart gibt es plötzlich und völlig unerwartet Probleme bei der Erstbemusterung. Die QS stellt fest, dass die EMPBs (Erstmusterprüfberichte) nicht zu den gelieferten Teilen passen und dass die Qualität der Teile nicht den Spezifikationen entspricht. Anmerkung: Diese Kosten werden meist als Fehlerkosten (Prüfkosten, Sortierkosten, &#8230;) erfasst und der Kostenstelle QS oder QM zugeordnet.</p>



<p>Was folgt, ist ein Lieferantenaudit durch einen Kollegen des Qualitätsmanagements. Dieser Mitarbeiter muss sich mit dem Vorgang auseinandersetzen, das Audit vorbereiten, zum Lieferanten fliegen, das Audit durchführen und die Maßnahmen verfolgen. Zur Bewertung der Wirksamkeit von Maßnahmen könnte eine weitere Geschäftsreise&nbsp; erforderlich sein. Anmerkung: Die Kosten der Lieferantenentwicklung belasten in der Regel die Kostenstelle und vor allem das Zeitkonto der Abteilung Qualitätsmanagement.</p>



<p>Ich kenne mehrere QM-Beauftragte, in deren Organisationen der bisher geschilderte Fall regelmäßig auftritt. Der Einkäufer jedoch hat sein persönliches Sparziel erreicht und steht glänzend da. Ob die gesamten Beschaffungskosten jedoch geringer sind, lässt sich auf Grund vieler versteckter oder falsch zugeordneter Kosten kaum ermitteln.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Es wird nicht immer fair verglichen</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Billig einkaufen muss nicht falsch sein</h2>



<p>Ich behaupte nicht, dass Beschaffung in Fernost grundsätzlich teurer oder qualitativ schlechter ist. Ich plädiere lediglich für einen fairen Vergleich unter Berücksichtigung folgender Aspekte:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Stückpreise (inkl. Logistikkosten und -risiken)</li><li>Lieferzeiten und Flexibilität</li><li>Berücksichtigung von Fehlerkosten</li><li>Prüfkosten und Sortieraufwände</li><li>Nacharbeit und Ausschuss (inkl. Entsorgung)</li><li>Ausfall- und Wartezeiten</li><li>Kosten zur Lieferantenbetreuung und -entwicklung</li><li>Reisekosten und -zeiten</li><li>Kommunikationsaufwand (Dokumentation, Meetings, Mails, &#8230;)</li><li>Übersetzungskosten (Arbeitsanweisungen, Vertragsprüfung nach Landesrecht, &#8230;)</li><li>Nachhaltigkeit und ethische Aspekte</li><li>Einklang mit den Umweltzielen der Organisation</li><li>Innovationswahrscheinlichkeit und Know-how Transfer</li></ul>



<p>Diese Liste ist bestimmt nicht vollständig. Hinzu kommen langfristige Folgen, wenn immer mehr Unternehmen ihre Produkte in Fernost billig einkaufen. Beispielsweise wird der Facharbeitermangel und die damit verbundene Innovationskraft in Deutschland weiterhin abnehmen.</p>



<p>Um langfristig am Markt erfolgreich zu sein, lohnt es sich bei der Beschaffung mehr Kriterien heranzuziehen, als den einfachen Vergleich der Stückpreise.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/01/Plan-Do.jpg" alt="Billig einkaufen ist auch auf dem Bau keine gute Idee." class="wp-image-2387" width="640" height="509" srcset="https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/01/Plan-Do.jpg 640w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/01/Plan-Do-300x239.jpg 300w, https://www.joseph-beratung.de/wp-content/uploads/2021/01/Plan-Do-150x119.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Auch an der Kompetenz der Ausführenden darf nicht gespart werden.</figcaption></figure></div>
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