Qualitätsmanagement ist Führungssache
So wird aus starren Prozessen ein lebendiges QM-System.
Ein lebendiges QM-System ist kein Zufall, sondern das Ergebnis kompetenter Führung. Ich unterstütze Sie dabei, Ihr Qualitätsmanagement von der lästigen Pflicht zur strategischen Stärke zu entwickeln.
Damit dieser Transfer gelingt, fokussieren wir uns auf drei entscheidende Säulen:
Passende Methoden
Wir etablieren Werkzeuge, die nicht aufhalten, sondern entlasten. Methoden sind das Handwerkszeug, das Ihren Führungskräften die Arbeit erleichtert.
Offene Kommunikation
Qualität entsteht im Dialog. Wir bauen Ihre Kommunikationskompetenz aus, damit Erwartungen klar vermittelt werden und Missverständnissen vorgebeugt wird.
Individuelle Haltung
Qualität ist eine Frage der Einstellung. Durch gezielte Reflexion und Erfahrung entwickeln wir eine Führungshaltung, die QM als Werttreiber vorlebt.

Methoden, die Ihre Führungskräfte entlasten statt zu belasten
Passende Methoden unterstützen Führungskräfte bei der zielgerichteten Planung, der nachhaltigen Umsetzung, effektiver Bewertung und der wirksamen Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung.
Führung = zielgerichtete Planung + Umsetzung + Bewertung + Verbesserung
Standards für Managementsysteme wie die ISO 9001 stellen Anforderungen an Führungsaufgaben, ohne Methoden zu spezifizieren. Viele zertifizierte Unternehmen sind sich ihrer methodischen Freiheitsgrade nicht bewusst. Das ist ineffizient und für die Mitarbeiter:innen frustrierend.
Als Experte für (Qualitäts-)Managementsysteme vermittle ich Methoden zu Themen wie
- Personalentwicklung
- Prozessmanagement
- Bewertung von Chancen und Risiken
- Wissensmanagement
- Ressourcenmanagement
- Analysemethoden
- Veränderungsmanagement
- … weitere Themen der ISO 9001

Kommunikation, die ankommt und Wirkung zeigt
Verschiedene Führungsaufgaben erfordern unterschiedliche Disziplinen der Kommunikation:
- Delegieren von Aufgaben
- Feedback aufnehmen und geben
- Zielgerichtete Moderation
- Schulung oder Präsentation
- Schwierige Mitarbeitergespräche führen
- Schriftliche Kommunikation
- Konfliktschlichtung
- …
Da man nicht nicht kommunizieren kann, sind Führungskräfte gut beraten, ihre Kommunikationskompetenz kontinuierlich zu schärfen.
Als systemischer Coach, Kommunikationstrainer und zertifizierter Mediator unterstütze ich ihre Führungskräfte, rhetorische Techniken gezielt einzusetzen (Anweisung, Moderation, Schlagfertigkeit …) und auch die nonverbale Kommunikation wirkungsvoll zu gestalten (schriftliche Vorgaben, Präsentationen, Videos …).

Haltung: Das unsichtbare Fundament für sichtbare Qualität.
Niemand ist perfekt – und genau das macht uns menschlich. Wie andere auf unsere Fehler reagieren, hängt stark von ihren bisherigen Erfahrungen mit uns ab. Mit geschickten rhetorischen Interventionen lassen sich einzelne Situationen souverän meistern. Doch auf lange Sicht wachsen Glaubwürdigkeit und Akzeptanz hauptsächlich durch das, was Menschen mit uns erleben.
Wie sehr unsere Haltung unser Handeln beeinflusst, zeigt sich in zwei typischen Situationen:
- Beobachtetes Fehlverhalten: Je nach Haltung sehen wir darin entweder eine Missachtung oder einen Hinweis auf Unterstützungsbedarf.
- Hörensagen: Der Umgang mit Aussagen über nicht anwesende Personen prägt unsere Führungsrolle. Ein Leitsatz wie „Was Klaus über Erwin sagt, sagt oft mehr über Klaus als über Erwin“ erinnert daran, solche Meinungen mit gesunder Distanz zu betrachten.
In Methoden- oder Kommunikationstrainings und in Workshops sollten das Menschenbild und die Haltung immer mitgedacht werden – sie prägen den Rahmen, in dem Führung gelingt. Im Zweifelsfall wiegt eine menschliche Haltung schwerer als technische Perfektion oder eine unglückliche Formulierung.
Ergänzend kann systemisches Coaching Führungskräfte gezielt dabei unterstützen, individuelle Herausforderungen zu meistern – genau dann, wenn es gebraucht wird.

Führung im Kontext von QM-Systemen
In allen Managementsystemen kommt der Führung eine besondere Bedeutung zu.
Alle Managementsysteme – ob Qualität, Arbeitsschutz oder Umwelt – bringen Aufgaben und Ziele für Führungskräfte mit sich. Der Fokus variiert je nach System:
- Qualitätsmanagement (z. B. ISO 9001): Kundenanforderungen zuverlässig erfüllen, unter Berücksichtigung aktueller Risiken und Chancen.
- Arbeits- und Gesundheitsschutz (z. B. ISO 45001): Die Sicherheit und Gesundheit von Menschen innerhalb und außerhalb der Organisation gewährleisten.
- Umweltmanagement (z. B. ISO 14001): Nachhaltig mit Ressourcen umgehen und rechtliche Vorgaben einhalten.
Ein gelebtes System entsteht nicht allein dadurch, dass eine Person dafür beauftragt wird (QMB, Sifa, UMB …).
Entscheidend ist die Zusammenarbeit: Führungskräfte tragen die volle Verantwortung für ihre Prozesse. Die Beauftragten sind nicht für die Ergebnisse verantwortlich, sondern agieren als kompetente Unterstützung und interne Coaches, um gemeinsam praxistaugliche Lösungen zu entwickeln.
Damit ein Managementsystem wirklich gelebt wird – und nicht zu einem Gegeneinander von Beauftragten und Führungskräften führt – müssen Anforderungen, Rollenverständnisse und Rahmenbedingungen von Anfang an mitgedacht werden.
Führung ist komplex, aber kein Hexenwerk. Ein gut ausgestatteter Methodenkoffer, bewusste Kommunikation und eine menschliche Haltung sind zentrale Bausteine für ein gelebtes Managementsystem.
Als Bonus stärkt gute Führung nicht nur das Managementsystem, sondern erleichtert ganz nebenbei auch die Zertifizierung nach ISO 9001 und Co.


