Führung

Die Kategorie Führung enthält Beiträge zur Verantwortung der Leitung (Geschäftsführer, Prozessverantwortliche, ...) und typischen Führungsaufgaben.

Die Kategorie Führung enthält Beiträge zur Verantwortung der Leitung (Geschäftsführer, Prozessverantwortliche, …) und typischen Führungsaufgaben.

Zeitkonzept für Schulungen

Zeitkonzept für Schulungen

Mit dem bewährten Zeitkonzept für Schulungen effektiv und effizient Veränderungen erfahren.

Mehrtägige Seminare können Spaß machen. Jedoch ist fraglich, wieviel Prozent des Gelernten nachhaltig umgesetzt wird.

Zahlreiche Studien befassen sich mit dem Lernerfolg unterschiedlicher Lernmethoden. Selten wird der Blick auf die Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit der Teilnehmenden gerichtet.

Insbesondere bei In-House Schulungen drohen Ablenkung durch „Kannst Du mal eben kommen?“, das Büro in Reichweite und das Tagesgeschäft gleich um die Ecke.

Hinzu kommt das Bedürfnis, das Gelernte auch mal in der Praxis auszuprobieren. Wenn Sie an drei Schulungstagen 10 Methoden kennenlernen, werden Sie mit viel Glück 2 Methoden in der Praxis ausprobieren und der Rest versandet im Arbeitsalltag.

In drei Stunden erreicht man oft mehr, als wenn man einen ganzen Tag investiert.

Genau hier greift das Zeitkonzept für Schulungen

Agilität vs. QM-Systeme?

QM und Agilität

In vielen Beiträgen wird diskutiert, ob sich agile Methoden mit den Anforderungen der ISO 9001 in Einklang bringen lassen. In nur wenigen Beiträgen wird hierbei zwischen agilem Projektmanagement (z.B. nach SCRUM) und agiler Organisationsentwicklung (Unternehmen, die sich am agilen Manifest orientieren) unterschieden.

In beiden, agilen Organisationen und in Rahmenwerken für agiles Projektmanagement, gibt es klare Verantwortungen und Kommunikationsregeln. Diese folgen dem PDCA-Zyklus, welcher meist viel schneller rundläuft als in klassischen ISO 9001 QM-Organisationen.

Agilität kennt und definiert darüber hinaus dokumentierte Informationen (Guidelines, Artefakte), wodurch auch hier Normkonformität gefunden werden kann.

Qualitätskennzahlen – Im Gespräch mit Jan Jörgensmann

Qualitätskennzahlen

Viele Organisationen tun sich mit dem Thema „Qualitätskennzahlen“ schwer. Aus dem Gespräch mit Jan Jörgensmann findest Du bestimmt auch die ein oder andere Anregung für Dein Managementsystem.

In dieser Episode beantworten wir Hörerfragen von Michael Braun und räumen mit vielen Missverständnissen und Irrtümern rund um das Thema Qualitätskennzahlen auf.

Komplexe Aufgaben im QM-Kontext

Komplexe und komplizierte Aufgaben

Ein Beispiel aus dem Vertrieb

Der Prozess zum Vertrieb wurde aufwändig beschrieben. Die Vertriebsleitung, ausgewählte Mitarbeitende aus dem Innen- und Außendienst sowie die QM-Beauftragte haben es nach zwei Workshops geschafft, die Arbeitsabläufe zu visualisieren. Hierbei wurde festgestellt, dass die grundlegenden Anforderungen der ISO 9001 (Ermittlung von Anforderungen, Machbarkeitsbewertung, Kundenzufriedenheit, …) nachvollziehbar umgesetzt werden.

Gleichzeitig gab es in den Workshops immer wieder Diskussionen zu einzelnen Themen, bei denen sich die Workshopteilnehmenden grundsätzlich einig waren, dass diese in der Praxis besser umgesetzt werden sollten:

  • Man müsse die Kundendatenbank endlich mal aktualisieren.
  • Die Monatsmeetings, die zwischenzeitlich hilfreich waren, jedoch leider im Tagesgeschäft untergegangen sind, sollten mal wiederbelebt werden.
  • Der von der Produktion geforderte Forecast würde zwar geliefert, aber jeder weiß, dass dieser einer vernebelten Glaskugel gleicht.
  • Und es sind immer wieder dieselben Kolleginnen und Kollegen, die ihre Besuchsberichte nicht pflegen.
  • … und noch einige Themen mehr.

Mit ein wenig Glück könnte das ISO 9001 Projekt dazu beitragen, dass ein oder zwei dieser identifizierten Themen einen Umsetzungsimpuls erhalten. Die interessante Frage ist jedoch:

Warum ISO 9001 Zertifizierung?

Warum ISO 9001

Mit der Frage nach dem „warum“ hat Simon Sinek ganze Bücher gefüllt und er kann davon leben. Tatsächlich wird die Warum-Frage viel zu selten gestellt. In diesem Beitrag soll die Frage „Warum ISO 9001 Zertifizierung?“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden.

Der typische Einstieg

Die meisten zertifizierten Unternehmen wurden ursprünglich von ihren Industriekunden zur Zertifizierung gedrängt. Inzwischen fordern auch Kostenträger (z.B. Bundesagentur für Arbeit) oder Versicherungen (z.B. Krankenkassen) den Nachweise eines QM-Systems.

Hieraus ergibt sich für Entscheider eine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung. Was kostet uns eine Zertifizierung und sichert diese unser Geschäft? Aus Entscheider-Perspektive kann das zu folgender Grundhaltung führen: „Die ISO 9001-Zertifizierung ist ein notwendiger Kostenfaktor. Wir müssen in QMB, Beratung und Zertifizierung investieren, damit dem Kunden ein Zertifikat zugesendet werden kann.“ Mit dieser eher negativ vorbelasteten Haltung wird alles Erforderliche getan, um die „Pappe für die Wand“ zu erhalten. Die Sinnfrage wird selten gestellt. Das ISO 9001 Zertifikat scheint Sinn genug.

QM-Podcast Episode 43 – Rolle QMB

QMB - Mögliche Rollen von QM-Beauftragten in Organisationen

Mit „Rolle QMB“ ist nicht der Imperativ gemeint. In dieser Episode geht es um die geschichtliche Entwicklung und mögliche Aufgaben sowie erforderliche Kompetenzen von QM-Beauftragten.

Mit Jan Jörgensmann (QMB eines diakonischen Werks, Stellvertretende Leitung des DGQ Regionalkreises Ruhrgebiet, zugelassener Auditor ISO 9001 und AZAV) spreche ich in dieser QM-Podcast Episode über mögliche Rollen von QM-Beauftragten in Organisationen.

Beim Schneiden der Aufnahme ist mir bewusst geworden, wie viele Tipps und hilfreiche Praxisbeispiele in dieser Episode stecken. Vielen Dank nochmal an Jan Jörgensmann. Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen.

Wer mit Jan Jörgensmann in Kontakt treten möchte, kann dies über den DGQ-Regionalkreis Ruhrgebiet tun: https://www.dgq.de/corporate/verein/regionalkreise/ruhrgebiet/

Managementbewertung im Detail

Managementbewertung im Detail

Mit der Beraterin und Auditorin Daniela Köfler spreche ich in der 41. Episode des QM-Podcasts über das Thema Managementbewertung nach ISO 9001:2015.

Anders als in der Episode 4 vom 02.09.2018, graben Daniela und ich uns Abschnitt für Abschnitt durch die Normanforderungen aus Kapitel 9.3. Hierbei erklären wir die einzelnen Anforderungen und suchen nach hilfreichen Ansätzen für die Praxis.

Viel Spaß beim Hören dieser QM-Podcast Episode.

Was nutzt ein ISO 9001 Zertifikat?

Nutzen eines QM-Systems bzw. von einem ISO 9001 Zertifikat

Böse Zungen behaupten, dass der Nutzen von ISO 9001 Zertifizierungen auf der Umsatzseite von QM-Berater*innen und Zertifizierungsgesellschaften liegt, flankiert von Schulungsanbietern, Fachbuchautor*innen und dem Beuth-Verlag.

Gleichzeitig fordern weiterhin Kunden verschiedener Branchen von ihren Lieferanten eine Zertifizierung nach ISO 9001 oder ein entsprechendes Branchenzertifikat (IATF 16949, ISO 13485, IFS, …).

Da stellt sich die Frage nach dem realen Nutzen eines ISO 9001 Zertifikats.

Nutzen? Nutzen für wen? Für die zertifizierten Unternehmen oder deren Kunden?

Um die Frage beantworten zu können, muss man verstehen

Wenn Qualitätsmanagementsysteme den Sinn verlieren

Sinn von QM-Systemen

oder „Wenn das QM sein soll, dann wechsle ich meinen Beruf.“

Qualitätsmanagementsysteme sollen dazu beitragen, dass Kundenanforderungen erfüllt werden. Da Produkte kompliziert und Unternehmen komplex sein können, ist die Ermittlung und Erfüllung von Kundenanforderungen nicht immer ganz einfach.

Normen, wie die ISO 9001, enthalten Ideen zum Umgang mit komplizierten Themen und enthalten wertvolle Ansätze zum Umgang mit Komplexität. Insbesondere der allem zugrunde liegende PDCA-Zyklus ist die Wunderwaffe im Umgang mit Komplexität.

Moderne Organisationsformen garnieren den PDCA-Zyklus mit dem Prinzip der Selbstverantwortung, teamorientierten Entscheidungsfindungen und (wo angebracht) iterativen Vorgehen bei Kundenaufträgen oder Herausforderungen. Diese Paradigmen widersprechen in keinster Weise den Anforderungen der ISO 9001, ganz im Gegenteil.

Problematisch wird es für moderne Organisationen, wenn diese auf klassische Weise bewertet werden. Hierzu zählen zum Beispiel Auditor*innen, die immer noch nach unterschriebenen Dokumenten fragen und digitale Kollaboration nicht nachvollziehen können. Auch die dogmatische Anwendung von Checklistenstandards (z.B. VDA 6.3) führt zu seltsamen Situationen in Kundenaudits, bei denen der Lieferant Kalorien durch verständnisloses Kopfschütteln verbrennt.

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