Coaching

Coaching von Teams oder Einzelpersonen

Die Kategorie Coaching enthält Erfahrungen aus dem systemischen Coaching von Teams oder Einzelpersonen.

Steven R. Covey – Die 7 Wege zu mehr Effektivität

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Erscheinungsjahr 1989, 58. Auflage Oktober 2018 (Überarbeitungen durch Coveys Kinder).
Die 7 Wege zu mehr Effektivität umfassen 416 Seiten in der gebunden Ausgabe und 368 Seiten als Taschenbuch.
Das Hörbuch hat eine Laufzeit von 12 ½ Stunden.

Mit Steven R. Covey (US-Amerikaner, geboren 1932, verstorben 2012) verbindet mich eine Art Hassliebe. Auf der einen Seite stören mich seine oftmals zu komplexen Formulierungen. Zwar folgt meistens eine verständliche Erklärung im nächsten Satz, wobei ich dann denke: „Warum nicht gleich so?“ Noch mehr nerven mich seine vielen besten Freunde, die allesamt mega-berühmt oder erfolgreich sind, also einen Doktortitel haben oder einfach nur reich sind.

Was das Buch dennoch wertvoll macht und warum ich auch heute immer wieder mal in das Hörbuch hineinhöre, sind Coveys Impulse zur Haltung im Sinne des humanistischen Menschenbildes. In den zahlreichen Beispielen finde ich mich oftmals wieder und erkenne Wachstumschancen für meinen persönlichen Reifeprozess.

einfach. gut. gemacht. trifft QM-Blog Podcast

Annette Bauer

Annette Bauer ist Coach, Autorin und hat Anfang 2020 „derSeminarbetrieb“ ins Leben gerufen, um Coaches und Berater*innen wertvolle Weiterbildungen zu bieten. 

In Ihrem eigenen Podcast „einfach. gut. gemacht.“ interviewt Sie spannende Gäste rund um das Thema Coaching und Selbstständigkeit.

Mit dieser gemeinsamen Episode betreten Annette und ich Neuland und fragen uns, was uns beruflich hierher gebracht hat.

Website von Annette Bauer: https://www.annette-bauer.com/

Herausforderungen bei der Auswahl von Coaches

Auswahl von Coaches

Da das Berufsbild des Coaches nicht geschützt ist, kann sich jedermann eine Visitenkarte drucken lassen und sich als Coach bezeichnen. Sucht man beispielsweise bei Xing nach „Coach“, werden aktuell über 165.000 Treffer angezeigt. Erweitert man die Suche um das Schlagwort „systemischer Coach“, reduziert sich die Anzahl der Treffer auf ca. 18.000 Personen.

Woher kommt dieser große Unterschied und was machen die anderen 147.000 Coaches?

Unzufriedenheit im Job

Motivation per Karotte

Ich habe erschreckend viele Menschen mit „Unzufriedenheit im Job“ kennenlernen dürfen. Da ist es kein Wunder, dass Veranstaltungen und Seminare zu den Themen Selbstfindung bzw. Selbstbestimmung boomen. Dort hören die Teilnehmenden Sprüche wie „tue was Du liebst“ oder „gebe täglich alles, damit Du Deine Träume erreichst“. Diese Seminare lösen selten das grundlegende Problem.

Nach einem berauschenden Edutainment-Abend gehen die Leute beschwingt nach Hause, um am nächsten Werktag wieder in die gewohnte Rolle zu schlüpfen. Im schlimmsten Fall fühlen Sie sich nun sogar noch schlechter, da Sie kurz zuvor an Ihre Träume erinnert wurden und nun plagt Sie das Gewissen, nicht alles dafür getan zu haben.

Wie möchten Sie motiviert werden?

Wie möchten Sie motiviert werden?
motiviert, Motivation

Stellen Sie sich vor, Ihr/e Chef*in motiviert Sie, indem er/sie Ihnen folgendes anbietet: „Da ich Ihnen nicht glaube, dass Sie 100% Leistung erbringen, behalte ich 20% Ihres Einkommens. Nur wenn Ihr Arbeitsergebnis meine Erwartungen erfüllt, erhalten Sie Ihr volles Gehalt. Sollten Sie meine Erwartungen übertreffen, können Sie sogar mehr als 100% erhalten.“

Klingt das für Sie reizvoll?

Mit solchen Lohnmodellen, lediglich schöner formuliert und verpackt, versuchen viele Unternehmen ihre Mitarbeitenden zu steuern und zu motivieren.

Leider werden hierbei viele Aspekte ausgeblendet.

2 x 10 Fehler zum Thema „Interne Kommunikation“

Interne Kommunikation

In vielen Unternehmen sind folgende Aussagen zum Thema interne Kommunikation recht typisch:

Zum Thema Meetings:

  • „In unseren Meetings sitzt man die meiste Zeit gelangweilt herum.“
  • „Hier wird zu viel geredet und zu wenig gehandelt.“

Zum Thema Mitarbeitendengespräche

  • „Man läuft sich doch mehrfach täglich über den Weg und klärt dabei alle wesentlichen Dinge.“
  • „Mein Büro steht jedem offen. Wenn jemand reden will, kann er das tun.“

Interessant ist auch das Dilemma, dass Mitarbeitende sowohl das Nichtwissen (ich wurde nicht informiert) als auch zur Verfügung gestelltes Wissen (ich erhalte so viele Mails, wann soll ich die denn alle lesen?) jeweils als negativ bewerten und gerne als Ausrede für „Fehlverhalten“ nutzen. Oder wie Dr. Manfred Hinrich (deutscher Philosoph, geboren 1926 in Berlin) es formulierte: „Nichts hindert Information wie Information.“

Allein diese Themen (Meetings, Jahresgespräche und Wissensverteilung) sind es wert, einen genaueren Blick auf das Thema der internen Kommunikation zu werfen.

Unsere Mitarbeiter sind uns ach so wichtig

Bild zeigt Mitarbeiter, der von einem Riesenfuß fast plattgetreten wird

Eine typische Auditsituation an: Üblicherweise wird im Rahmen von Audits nach Schulungsplänen und Nachweisen von durchgeführten Schulungen der Mitarbeiter gefragt. Seit der Normrevision von 2001 wird zudem gefragt, ob und wie die Wirksamkeit von Schulungen überprüft wird.

Was daraufhin den Auditor*innen präsentiert wird, ist oftmals ernüchternd.

Variante 1: Viele Betriebe sind bereits stolz darauf, rechtlich verpflichtende Schulungen (z.B. jährliche Sicherheitsunterweisungen, Unterweisung am ersten Arbeitstag, Ersthelfer, …) durchgeführt zu haben.

Variante 2: Es existiert ein Verfahren, nach dem Schulungsbedarf von Mitarbeitern oder Vorgesetzten gemeldet werden kann. Allerdings lagen bis zum Zeitpunkt des Audits lediglich ein oder zwei Anträge vor, obwohl es im Unternehmen 200 Mitarbeitende gibt. Wenn niemand geschult werden will, kann man halt nichts machen, oder?

Variante 3: Den Auditor*innen wir eine Qualifikationsmatrix vorgelegt, aus der hervorgeht, dass im Unternehmen für alle definierten Funktionen hinreichend viele A-qualifizierte Mitarbeitende vorhanden sind.

Die Suche nach dem Einfachen

Die Suche nach dem einfachen

Zum Suchwort „Management“ liefert Amazon 84.315 Bücher, davon 1.633 Neuheiten (das bedeutet, sie sind erst seit 3 Monaten auf dem Markt). Setzt man den Filter auf „Business & Karriere – Management“ verbleiben immerhin noch 33.592 Bücher. Mit der Standardsortierung „Beste Ergebnisse“ finden wir bereits an zweiter Stelle den Titel „Management für Dummies. Mitarbeiter, Teams und Unternehmen gekonnt führen“, was sich anscheinend auf 366 Seiten erlernen lässt. Welcher Manager fühlt sich bei diesem Titel nicht gleich angesprochen?

Spaß bei Seite (und nichts gegen Bücher der „Dummy“-Reihe). Zu kaum einem anderen Beruf gibt es solch mannigfaltige Meinungen wie zum Beruf des Managers. In vielen Büchern und Schulungen werden zwei Dinge versucht:

  1. Dem Manager werden Werkzeuge zur Unternehmenslenkung an die Hand gegeben.
  2. Der Umgang mit Menschen wird gelehrt.

In beiden Themen steckt das Übel im Detail, wie ich hier kurz skizzieren möchte.

Gedanken zum Thema Führung

Gedanken zum Thema Führung

Wie viel Prozent der Zeit verbringen Ihre Führungskräfte mit Führung? Was tun sie dann eigentlich genau?

Leider ist es in vielen Unternehmen üblich, dass die sogenannten Führungskräfte im Tagesgeschäft untergehen und die zu führende Abteilung oder der zu führende Prozess irgendwie funktioniert.

Oftmals reduziert sich das Führungsthema auf Arbeitsverteilung und willkürlichen Einzelaktionen („wir machen mal Jahresgespräche“, „lasst uns mal zusammensetzen“, …).

Noch schlimmer ist es, wenn die Führungskräfte nicht wissen, was zu ihren Führungsaufgaben gehört, was leider auch kein seltenes Phänomen ist!

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